Een prachtige set van een 1e secretaris met herinneringen en aanvulligen van zijn zoon.

Ik heb het onder Kampfgruppen geplaatst vanwege het grote aantal onderscheidingen en foto´s M.B.T de K.G.

 

Mein Vater (Jahrgang 1934) hat Landmaschinen/Traktorenschlosser gelernt und ist dort mit der Jugendbewegung in Kontakt gekommen.

Er hat sich von Anfang an sehr engagiert und marschierte auch mit nach Westberlin.

Er wurde ziemlich schnell Funktionär in der FDJ. Da er mit 18 zur NVA gezogen werden sollte, aber Funktionäre dringen gebraucht wurden, hat er eine Grundausbildung absolviert (ich glaube 8 Wochen- bin hier aber nicht 100% sicher) war Gefreiter und wurde danach als Unteroffizier d.R. ("der Reserve"nicht aD) entlassen. Jeder Wehrpflichtige wurde nach seiner Dienstzeit in die "Reserve" entlassen und viele wurde noch ein-zweimal zur Reservistenausbildung eingezogen.

Er war bis 1956 bei der FDJ in Teltow, wurde dann 1. Kreissekretär der FDJ in Zossen und 1962 in die Beziksleitung der SED nach Potsdam berufen.Während dieser Zeit begann er sein Direktstudium zu Dipl Ing Ök an de Uni in Rostock und wurde noch während des  Studiums nach Kyritz versetzt. Dort wurde er 2. Sekretär der SED Kreisleitung. Von 1967-1973 war er dort tätig und wurde schließlich Anfang 1973 nach Nauen versetzt um dort 1. Sekretär der SED Kreisleitung zu werden.

Diese Funktion bekleidete er bis zur Wende.

Mein Vater war bis zuletzt von der Richtigkeit der Politik des SED überzeugt, hat aber immer versucht diese Politik mit den Menschen umzusetzen und war immer mehr Agitator denn Diktator.

Als er 2006 verstarb, waren, neben der Familie und Freunden, über 200 Nauener Bürger da um ihm die letzte Ehre zu erweisen.Keine Funktionäre, Parteimitglieder oder Staatsbedienstete- nein Verkäuferinnen, Lehrer, Krippenerzieher, Bauern uvam. die ihn als Mensch geschätzt haben.

Das war für mich sehr erhebend und berührend, da ich all diese Zeiten ja bewusst mit erlebt hatte, und ich war unsagbar Stolz.

 

Als 1, Kreissekretär der SED Kreisleitung war man der Chef des ganzen

Landkreises.Und das in jeder Beziehung also auch in Fragen der

inneren sicherheit im weiteren Sinne.

Er war Leiter der KEL(Kreiseinsatzleitung). Das war ein Gremium welches bei Katastrophenaller Art (auch militärischen) einberufen wurde und die Führung

aller Maßnahmen übernahm.

Der KEL gehörten, neben dem 1. Sekretär der SED als Leiter, ua. der Amtsleiter des Volkspolizeikreisamtes, der Leiter des Wehrkreiskommandos, der Leiter der Kreisdienststelle MfS,der Ratsvorsitzende des Rates des Kreises (heute Landrat) und viele andere Vertreter von Zivilverteidigung, Kampfgruppen....an.

 

An diesem hierarchischen Aufbau siehst du schon wie die engen

Beziehungen zu den verschiedenen Dienststellen zustande kamen.

Da alle Parteiorganisationen der SED Kreisleitung rechenschaftspflichtig waren, war auch hier eine sehr enge verbindung .

Es gab keinen Offizier (egal in welcher Einheit) der nicht SED-

Mitglied war. So gab es zB. auch Einheiten, wo 100% SED- Mitglieder

waren.

Also die Verbindung zwischen SED Kreisleitung und den bewaffneten

Organen war sehr eng und es gab im Sekretariat zwei Mitarbeiter, die

sich hauptamtlich um die Betreuung kümmerten und die Verbindung zu

meinem Vater aufrecht erhielten.

 

So war mein Vater, wann immer es die Zeit erlaubte, auch bei den

jeweiligen Jahrestagen, Auszeichnungsveranstaltungen und großen

Parteiversammlungen/Wahlen persönlich anwesend.

Sehr eng waren auch die Kontakte zu Genossen der Garnison der

Sowjetarmee in Elstal. Hier gab es regelmäßige Treffen, die über

die der Besuche zu offiziellen Anlässen hinaus gingen. Hier hatte

mein Vater auch private Verbindungen und Freundschaften.

 

Diese KG Hundertschaft erhielt am 29.04.1977 den Ehrentitel "Dr.Richard Sorge" den mein Vater verliehen hat. Im Album meines Vaters,mit den Fotos der Verleihung und wie er das Banner anheftet, steht zwar Sep 1977, aber es war April.

Ein Jahr später erhielten sie das Ehrenbanner des ZK der SED.